wie der Titel schon verrät: wir bauen eine Tonne! Oder besser: eine haben wir schon gebaut. Und zwar voriges Wochenende. Es hat einen riesen Spaß gemacht und wir sind sehr stolz, das muss man schon sagen!
Aber wieso eigentlich? Für unsere Deckel-Drauf-Aktion! Dabei stellen wir an verschiedenen großen Anlaufpunkten Sammelbehälter auf, um die Deckel mit tatkräftiger Hilfe fleißiger Sammler mehren zu können, und so möglichst viele Impfungen gegen Polio mitfinanzieren zu können. Dazu gab es bei uns auch schonmal einen Beitrag, den hier.
Und genau so einen Sammelbehälter haben wir jetzt selber gebaut. Es war ein langer Weg:
Aber uns konnte nichts aufhalten, Katrina, Marie und Johannes geben alles:
Schon gar nicht mehr, als wir von einem sehr hilfsbereiten Nachbarn noch zusätzliches Holz und vor allen Dingen dieses wunderbare Gerät haben durften:
Kein Holz zu dick und keine Form zu schwierig, Katrina war in ihrem Element.
Das ist das schöne Stück, und unsere motivierte Mannschaft:
heute ein etwas verspäteter Bericht zu einem wunderbaren Treffen, an dem wir Anfang Juni teilnehmen durften!
Am 07.06. hatten wir nämlich das Glück und die Ehre zum Mittagsmeeting des Rotary Clubs Georg Friedrich Händel in den Franckeschen Stiftungen, genauer im Krokoseum, und damit auch zu einem Vortrag im Rahmen des Kulturellen Kinderfreitisches eingeladen worden zu sein.
Frau Müller-Bahlke rief vor knapp 13 Jahren den Kulturellen Kinderfreitisch ins Leben und hielt an diesem Tag einen Vortrag, der die Geschichte von den Anfängen bis zum heutigen Tage erzählt. Der Freitisch findet jeden Donnerstag statt – und wenn wir sagen jeden, dann meinen wir auch jeden, sogar in den Ferien. Dazu gehört schon viel!
Ursprünglich gedacht war der Kinderfreitisch als Anlaufpunkt für Kinder aus sozialschwachen Familien. Inzwischen kam noch ein weiteres Ziel hinzu: den Kindern Kulturtechniken zu vermitteln, die oftmals nicht mehr von den Familien oder Schulen geleistet werden kann.
Finanziert aus Spenden werden beim Freitisch die verschiedensten Mahlzeiten mit den Kindern zubereitet. Frau Müller-Bahlke hat bereits einen dicken Ordner mit den verschiedensten Rezepten – ihr eigenes, bisher immer erreichtes, Ziel: Abwechslung, jeden Donnerstag etwas Neues! Und für die jungen Besucher ist alles kostenlos. Ihnen soll damit eine Routine gegeben werden, ein Gefühl für den Wert des Essens und ein Ort an dem sie sich wohl fühlen und austauschen können.
Eben dieser Austausch funktioniert so gut, weil die Kinder in allem einbezogen werden – beim Tisch decken, Rezepte vorbereiten und kochen, und hinterher auch wieder beim abwaschen und aufräumen. Dies ist auch ganz im Sinne des Begründers der Stiftungen, denn wie Francke schon wusste: „Wenn der Magen erstmal gefüllt ist, dann kann man das Gehirn erreichen“.
Seither können jährlich rund 600 Jungen und Mädchen an Frau Müller-Bahlkes Kinderfreitisch teilnehmen. Aber als sei dies nicht schon genug – mit im Programm gibt es für die Kinder außerdem immer auch mal einen Vortrag, eine Exkursion oder eine Lesung! Unterstützt wird Frau Müller-Bahlke als Koordinierende und Durchführende dabei von zwei weiteren Helferinnen auf ehrenamtlicher Basis.
Der Rotaray Club Georg-Friedrich-Händel unterstützt dieses wunderbare Projekt mit regelmäßigen Geldspenden und sichert so maßgeblich den Fortbestand und den Grundstock für die Durchführung des kulturellen Kinderfreitischs. Wir freuen uns sehr mit unseren Kauf-Eins-Mehr-Aktionen auch einen Beitrag in Form von Lebensmittelspenden leisten zu können und blicken schon jetzt dem nächsten Besuch bei Frau Müller-Bahlke, ihren Helfern und Kindern entgegen!
bei unserem Meeting am 25. Juni wurden unsere Genauigkeit und Fingerfertigkeit auf die Probe gestellt. Unter Anleitung unseres lieben Mitgleids Katrina, die uns bereits im Zuge ihres Japan Vortrags von ihren Origami Künsten begeistert hat, konnten wir uns gestern Abend an verschiedenen Motiven versuchen.
Ob Fuchs, Schmetterling, X-Wing oder Lilie, wir haben unser Bestes gegeben.
Mit einigen Hilfestellungen von Katrina war das Ganze doch nur halb so wild. Wir finden, für den Anfang kann sich das Ergebnis sehen lassen!
Wenn ihr Ihr auch Lust bekommen habt mal an einem unsere Meetings teilzunehmen, euch sozial engagieren oder einfach nette Gesellschaft genießen wollt, dann meldet euch unter unserer Mail Adresse.
leider muss unsere geplante Sozialaktion „Tanzen für einen guten Zweck“ wegen zu geringer Nachfrage abgesagt werden!
Aber keine Sorge, aufgeschoben ist nicht aufgehoben – wir überlegen uns einen neuen Termin. Dieser wird dann nicht gerade in der warmen, besonders grill-tauglichen Jahreszeit liegen – da winken Park und Freunde mit kühlem Bier und wenig Bewegung einfach doch zu stark 😉
Auf dass nächstes Mal, gegen Ende des Jahres, etwas mehr Lust und Zeit da ist ein Tanzbein zu schwingen und dabei einen guten Zweck, unsere Babushka Adoption, zu unterstützen 🙂
In unserem letzten Meeting hatten wir die Ehre Maximilian Gludau und Johannes Neumair in unseren Club aufnehmen zu dürfen. Es freut uns diese zwei engagierten und lieben Hallunken nun als Mitglieder bei uns zu haben! Mit Interact- und Rotaract-Vorgeschichte war der Weg nach dem Stadtwechsel bis zu uns ja nicht weit 😀
Beide haben bereits spannende Vorträge gehalten und sich auch bei diversen Sozialaktionen beteiligt. Danke für euer Engagement und nochmals herzlich willkommen bei uns!
Im Anschluss haben wir noch einen interessanten und lehrreichen Vortrag von unserem Mitglied Annie gehört, in dem Sie die Ämter und ihre Aufgaben der Rotaract Clubs vorgestellt hat.
Das war vor allem für unsere neuen Mitglieder sehr hilfreich und für unsere beiden lieben Gäste sehr informativ, doch auch für alle anderen war der Vortrag mal wieder eine Auffrischung!
Wenn du Interesse hast dich mal sozial zu engagieren oder einfach ein Teil einer tollen Gemeinschaft sein willst, dann melde dich doch gerne bei uns 🙂
heute war es soweit – eine weitere unserer Kauf-Eins-Mehr-Aktionen (KEM) fand statt!
Wir hatten das große Glück im Edeka-Markt an der Pfännerhöhe unseren Stand aufbauen zu dürfen und die Unterstützung vieler lieber Menschen zu bekommen – so konnten wir ganze vier Einkaufswagen für den Kinderfreitisch füllen!
Wir sind stolz und freuen uns sehr!
Falls euch die Lust gepackt hat, meldet euch gerne bei uns – helfende Hände sind immer gerne gesehen, und wir freuen uns immer über neue Gesichter!
Übrigens: Für mehr Informationen zu unseren KEMs noch einer unserer Beiträge vom März: Hier 🙂
Unser liebes Mitglied Marie hat unsere Bremer Freunde vor einigen Wochen kontaktiert, nachdem sie auf deren schönes und individuelles Logo auf ihrer Internetpräsenz gestoßen war – die Bremer Stadtmusikanten treffen Rotaract. Michel Bertulies hat uns daraufhin dieses wunderbare, stadtbezogene Club-Logo entworfen:
Wir sind begeistert! Unsere fünf Türme, und unser Stadtwappen, abstrakt und doch mit Wiedererkennungswert umgesetzt!
Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken, und ganz ausdrücklich einmal bei Michel Bertulies, dessen Kreativität und Können am Gestaltungsprogramm das Logo zu dem haben werden lassen, was es ist! Danke für deine Geduld und Zeit lieber Michel!
Unsere Bremer Freunde dürfen sich nun noch als Zeichen unserer Wertschätzung auf einige hallesche Besonderheiten freuen 🙂
am Samstag den 09.06.2018 ist es wieder soweit: wir tanzen für einen guten Zweck!
Dazu hat unser liebes Mitglied Katrina, eine versierte Tanzlehrerin, den Samstag mit einem bunten Programm gefüllt – von langsamem Walzer bis Partydance ist alles dabei!
Sagt Bescheid, wenn ihr mit uns tanzen wollt!
Für nähere Infos haben wir euch übrigens schon einmal einen Artikel zu dem Thema verfasst: Hier. 🙂
am 23. April hat uns die liebe Julia im Club einen Vortrag über Autogenes Training gehalten.
Sie entdeckte das Autogene Training bereits in ihrer Kindheit während einer Kur, und verfolgte diese Entspannungsmethode intensiver, als es auf ihr erstes juristisches Staatsexamen zuging.
Julia hat uns dazu einige Literatur zum hineinschnuppern mitgebracht – gleich neben den Regalen gefüllt mit Weisheiten für „Selbstoptimierung“ gibt es in den meisten Bibliotheken auch eine Ecke für Literatur, die ganz der Entspannung und dafür nützlichen Techniken gewidmet ist. So gibt es neben dem autogenen Training beispielsweise auch noch die Progressive Muskelentspannung als Vertreter der populären Entspannungstechniken. Jede ist anders, und jeder kann für sich herausfinden und entscheiden, wobei er sich am wohlsten fühlt.
Julia hat uns einen Einblick in die Welt der Entspannungstechniken und der Faktors Stress gegeben, und uns auch auf unseren ersten Schritten des Autogenen Trainings begleitet, indem sie uns beibrachte, wie man eine solche Übung durchführt – auf das wir selbst üben können. Das autogene Training wird dabei in 3 Stufen gegliedert: die Grundstufe, die Mittelstufe und die Oberstufe. Dabei geht es im Groben um einen Moment der Ruhe, bei der in einer traditionellen Haltung und im Optimalfall zumindest ein Mal am Tag verschiedene Übungen im Geiste durchgegangen werden – angefangen bei „Ich bin ganz ruhig“ als Ruhetönung.
Menschen, die sich öfters Stress ausgesetzt fühlen, können von dieser Entspannungstechnik profitieren. Probiert es doch mal aus! 🙂
P.S.: Übrigens, die meisten Krankenkassen bieten Kurse fürs Autogene Training an, diese werden – nachdem man in Vorkasse gegangen ist – von der Kasse übernommen! Einfach mal nachfragen 🙂
Wir freuen uns über den ausführlichen Vortrag von unserem lieben Gast Johannes zum Thema „Musik im Alltag“, der Neugier auf mehr geweckt und durch zahlreiche Beispiele auch Laien in die komplexe Materie der Töne eingeführt hat!
Nach einer kurzen Einführung zum Thema Musik im Allgemeinen und einem interessanten Ausflug in die neueste Forschung im Bereich der Zoomusikologie widmete er sich im Hauptteil seines Vortrages dem „Audio Branding“.
Wer hier schon fragend die Augenbrauen hebt sei beruhigt: Der Begriff ist im Allgemeinen nur wenig bekannt.
„Audio Branding“ lebt gerade davon, nicht bewusst wahrgenommen zu werden. Es geht um Töne, Tonfolgen und Geräuschkompositionen, die wir als Verbraucher unterbewusst eingespielt bekommen und mit einer bestimmten Marke („Brand“) verbinden. Das Audio Branding soll es uns ermöglichen, ein Produkt auch mit unserem Gehörssinn zu erfassen. Ziel der Audio-Designer ist es dabei, dass diese Melodien uns hinsichtlich des Produktes positiv stimmen und wir ein bestimmtes Gefühl, das beim Hören provoziert wird, mit der Marke verbinden.
Das altbekannte Klingeln eines Nokia-Handys oder die einprägsamen Tasten- und Benachrichtigungstöne kommen da einem wohl noch am ehesten in den Sinn.
Doch Audio Branding umfasst weit mehr Aspekte unseres Alltages, als wir es uns vorgestellt hätten: Starke Motorengeräusch, die dem Gebrüll eines Löwen gleichen. Der entspannt-rauschende Gebirgsbach, der sich in der Küche nach Einschalten des Geschirrspülers ergießt. Das Zischen einer Bierflasche beim Öffnen, welches uns schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Und auch der männlich-herb klingende elektrische Herrenrasierer, der im krassen Gegensatz zum diskreten Geräusch des weiblichen Äquivalent steht.
Was wir nach seinem ausführlichen Vortrag und vieler unterhaltsamer Hörproben mitnehmen? Gespitzte Ohren! – die jetzt umso achtsamer auf Geräusche im Alltag reagieren und die Musik und den Marktwert hinter jedem Ton erkennen.
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